Archiv: Presse

Luftverkehrsteuer sinkt: BVF kritisiert Kniefall vor der Luftfahrtlobby

Mit der Senkung der Luftverkehrsteuer zum 1. Juli kritisiert die Bundesvereinigung gegen Fluglärm (BVF) den Verzicht auf bis zu 355 Millionen Euro jährliche Steuereinnahmen und die Schwächung eines wichtigen klimapolitischen Lenkungsinstruments. Nach Auffassung der BVF profitieren vor allem die Airlines, während ein Nutzen für die Flugreisenden oder die Allgemeinheit nicht erkennbar ist. Klima-, Umwelt- und Gesundheitsschutz würden zugunsten der Luftverkehrslobby geschwächt.

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BVF: Nordrhein-Westfalen braucht eine nachhaltige Luftverkehrspolitik statt weiterer Wachstumsprogramme

Anlässlich der Anhörung des Verkehrsausschusses des Landtags Nordrhein-Westfalen fordert die Bundesvereinigung gegen Fluglärm (BVF) eine nachhaltige Luftverkehrspolitik statt weiterer Wachstumsprogramme. Nach Auffassung der BVF sind die vorhandenen Flughafenkapazitäten ausreichend. Zusätzliche Ausbauten seien weder verkehrspolitisch erforderlich noch mit Klima-, Umwelt- und Gesundheitsschutz vereinbar. Stattdessen brauche NRW eine konsequente Verlagerung auf die Schiene und wirksamen Lärmschutz.

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Ticketsteuer: Niederlande auf dem richtigen Weg

Die Niederlande reformieren ab 2027 ihre Flugticketsteuer und belasten insbesondere Langstreckenflüge deutlich stärker. Deutschland geht den entgegengesetzten Weg und senkt die Luftverkehrsteuer. Für die Bundesvereinigung gegen Fluglärm (BVF) stärkt die niederländische Reform das Verursacherprinzip, während Deutschland die Umwelt- und Klimafolgen des Luftverkehrs weiter auf die Allgemeinheit verlagert. Die BVF fordert deshalb einen grundlegenden Kurswechsel.

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BVF begrüßt Wahl von Rainer Teschner-Steinhardt zum Vorsitzenden der Fluglärmkommission BER

Die Bundesvereinigung gegen Fluglärm (BVF) begrüßt die Wahl von Rainer Teschner-Steinhardt zum Vorsitzenden der Fluglärmkommission für den Flughafen Berlin Brandenburg. Erstmals übernimmt damit ein Mitglied des geschäftsführenden BVF-Vorstands den Vorsitz einer der größten Fluglärmkommissionen Deutschlands. Die BVF wertet die Entscheidung als wichtiges Signal für eine starke Interessenvertretung der vom Luftverkehr betroffenen Bevölkerung und für den Fluglärmschutz.

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Luftfahrtstrategie der Bundesregierung verfehlt Zukunftsaufgaben

BVF, Germanwatch und VCD kritisieren die neue Luftfahrtstrategie der Bundesregierung als unzureichend und legen gemeinsame Leitlinien für eine nachhaltige und zukunftsfähige Luftfahrt vor. Die Verbände fordern einen Handlungsplan für klimaneutrales Fliegen bis spätestens 2050, den Ausbau nachhaltiger Flugkraftstoffe, den Abbau klimaschädlicher Subventionen sowie einen besseren Schutz von Klima, Gesundheit und Lebensqualität der von Flugverkehr betroffenen Menschen.

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BVF: Luftverkehrslobby fordert immer neue Privilegien

Die Bundesvereinigung gegen Fluglärm kritisiert die Forderung der Luftverkehrswirtschaft nach weiteren Entlastungen scharf. Trotz steuerlicher Privilegien von mehr als 14 Milliarden Euro jährlich werden nach der beschlossenen Senkung der Luftverkehrsteuer bereits neue Vergünstigungen verlangt. BVF-Präsident Werner Kindsmüller bezeichnet diese Forderungen als „maßlos und frech“. Statt weiterer Subventionen brauche Deutschland eine Luftverkehrspolitik, die Klima-, Gesundheits- und Mobilitätsinteressen gleichrangig berücksichtigt.

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Wirtschaftsministerium mit Luftfahrtstrategie auf Irrweg

Die geplante Luftfahrtstrategie der Bundesregierung setzt einseitig auf weiteres Wachstum des Luftverkehrs und blendet dessen Folgen für Klima, Umwelt und die von Fluglärm betroffenen Menschen weitgehend aus. Nach Auffassung von BVF, VCD und Germanwatch wird das Ziel eines klimaneutralen Luftverkehrs dem Wachstumsparadigma untergeordnet. Statt Vermeidung, Verlagerung auf die Schiene und nachhaltige Mobilitätskonzepte zu stärken, fehlt eine konsequente Einbettung des Luftverkehrs in eine zukunftsfähige Verkehrspolitik.

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Bundesvereinigung gegen Fluglärm stellt Vorstand neu auf – klare strategische Ausrichtung für mehr Gesundheitsschutz 

Die Bundesvereinigung gegen Fluglärm (BVF) hat auf ihrer Mitgliederversammlung in Frankfurt am Main einen neuen Vorstand gewählt und die strategischen Schwerpunkte für die kommenden Jahre festgelegt. Im Mittelpunkt stehen ein wirksamer Schutz vor Fluglärm, die Stärkung des Gesundheitsschutzes sowie eine konsequente Vertretung der Interessen der von Fluglärm betroffenen Menschen. Die BVF will ihre fachliche und politische Arbeit auf Bundes- und Europaebene weiter ausbauen und ihre Stimme in Gesetzgebungs- und Beteiligungsverfahren stärken.

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100 Jahre Lufthansa: Kein Grund zum Feiern – Gesundheitsschutz und Klimaverantwortung bleiben auf der Strecke

Zum 100-jährigen Bestehen der Lufthansa mahnt die Bundesvereinigung gegen Fluglärm (BVF) eine kritische Bilanz an. Trotz technischer Fortschritte seien die Belastungen durch Fluglärm, Luftschadstoffe und klimaschädliche Emissionen weiterhin erheblich. Die BVF kritisiert, dass wirtschaftliche Interessen häufig Vorrang vor Gesundheits-, Umwelt- und Klimaschutz erhalten. Statt Jubiläumsrhetorik brauche es eine Luftverkehrspolitik, die die Interessen der betroffenen Menschen ernst nimmt und die ökologischen Grenzen des Wachstums anerkennt.

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Nachruf auf Carl Ahlgrimm

Mit großer Trauer nimmt die Bundesvereinigung gegen Fluglärm Abschied von Carl Ahlgrimm. Über Jahrzehnte prägte er die Arbeit der BVF mit fachlicher Kompetenz, Beharrlichkeit und großem persönlichem Engagement. Sein Einsatz für den Schutz der von Fluglärm betroffenen Menschen sowie für einen verantwortungsvollen Umgang mit den Auswirkungen des Luftverkehrs machte ihn zu einer prägenden Persönlichkeit der Fluglärmschutzbewegung. Die BVF verliert einen geschätzten Wegbegleiter, dessen Wirken weit über die Verbandsarbeit hinaus Bestand haben wird.

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Absenkung der Luftverkehrsteuer stoppen, Mittel für sozialen Zusammenhalt sowie Hochlauf Klimaneutralen Kerosins nutzen

Die Bundesvereinigung gegen Fluglärm (BVF) lehnt die geplante Absenkung der Luftverkehrsteuer ab. Statt milliardenschwere Entlastungen für die Luftverkehrsbranche zu schaffen, sollten die Einnahmen für gesellschaftlich wichtige Aufgaben eingesetzt werden – insbesondere für den sozialen Zusammenhalt sowie den Hochlauf klimaneutraler Flugkraftstoffe. Die BVF warnt vor neuen Fehlanreizen zugunsten zusätzlichen Flugverkehrs und fordert eine Luftverkehrspolitik, die Klima-, Gesundheits- und Umweltbelange konsequent berücksichtigt.

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Stellungnahme zur Koalitionsvereinbarung

Zum Ergebnis der Koalitionsvereinbarung zwischen CDU SPD und CSU, erklärt der Präsident der Bundesvereinigung gegen Fluglärm e.V. Werner Kindsmüller: „Der Schutz der von Fluglärm geschädigten Menschen ist den künftigen Regierungsparteien…
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Mehr nächtlicher Fluglärm während EM 2024

Kritik an Einschränkung der Nachtflugbestimmung zur Fußball EM 2024. Die Bundesvereinigung gegen Fluglärm hat auf die kürzlich bekannt gewordenen Sonderregelung während der EM in Deutschland reagiert. Quelle: Fernsehbeitrag ansehen bei…
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