Pressekontakt zur Bundesvereinigung gegen Fluglärm (BVF)

Martin Mosel
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Aktuelle Pressemeldungen

BVF: Luftverkehrslobby fordert immer neue Privilegien

Die Bundesvereinigung gegen Fluglärm kritisiert die Forderung der Luftverkehrswirtschaft nach weiteren Entlastungen scharf. Trotz steuerlicher Privilegien von mehr als 14 Milliarden Euro jährlich werden nach der beschlossenen Senkung der Luftverkehrsteuer bereits neue Vergünstigungen verlangt. BVF-Präsident Werner Kindsmüller bezeichnet diese Forderungen als „maßlos und frech“. Statt weiterer Subventionen brauche Deutschland eine Luftverkehrspolitik, die Klima-, Gesundheits- und Mobilitätsinteressen gleichrangig berücksichtigt.

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Wirtschaftsministerium mit Luftfahrtstrategie auf Irrweg

Die geplante Luftfahrtstrategie der Bundesregierung setzt einseitig auf weiteres Wachstum des Luftverkehrs und blendet dessen Folgen für Klima, Umwelt und die von Fluglärm betroffenen Menschen weitgehend aus. Nach Auffassung von BVF, VCD und Germanwatch wird das Ziel eines klimaneutralen Luftverkehrs dem Wachstumsparadigma untergeordnet. Statt Vermeidung, Verlagerung auf die Schiene und nachhaltige Mobilitätskonzepte zu stärken, fehlt eine konsequente Einbettung des Luftverkehrs in eine zukunftsfähige Verkehrspolitik.

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Bundesvereinigung gegen Fluglärm stellt Vorstand neu auf – klare strategische Ausrichtung für mehr Gesundheitsschutz 

Die Bundesvereinigung gegen Fluglärm (BVF) hat auf ihrer Mitgliederversammlung in Frankfurt am Main einen neuen Vorstand gewählt und die strategischen Schwerpunkte für die kommenden Jahre festgelegt. Im Mittelpunkt stehen ein wirksamer Schutz vor Fluglärm, die Stärkung des Gesundheitsschutzes sowie eine konsequente Vertretung der Interessen der von Fluglärm betroffenen Menschen. Die BVF will ihre fachliche und politische Arbeit auf Bundes- und Europaebene weiter ausbauen und ihre Stimme in Gesetzgebungs- und Beteiligungsverfahren stärken.

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100 Jahre Lufthansa: Kein Grund zum Feiern – Gesundheitsschutz und Klimaverantwortung bleiben auf der Strecke

Zum 100-jährigen Bestehen der Lufthansa mahnt die Bundesvereinigung gegen Fluglärm (BVF) eine kritische Bilanz an. Trotz technischer Fortschritte seien die Belastungen durch Fluglärm, Luftschadstoffe und klimaschädliche Emissionen weiterhin erheblich. Die BVF kritisiert, dass wirtschaftliche Interessen häufig Vorrang vor Gesundheits-, Umwelt- und Klimaschutz erhalten. Statt Jubiläumsrhetorik brauche es eine Luftverkehrspolitik, die die Interessen der betroffenen Menschen ernst nimmt und die ökologischen Grenzen des Wachstums anerkennt.

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Nachruf auf Carl Ahlgrimm

Mit großer Trauer nimmt die Bundesvereinigung gegen Fluglärm Abschied von Carl Ahlgrimm. Über Jahrzehnte prägte er die Arbeit der BVF mit fachlicher Kompetenz, Beharrlichkeit und großem persönlichem Engagement. Sein Einsatz für den Schutz der von Fluglärm betroffenen Menschen sowie für einen verantwortungsvollen Umgang mit den Auswirkungen des Luftverkehrs machte ihn zu einer prägenden Persönlichkeit der Fluglärmschutzbewegung. Die BVF verliert einen geschätzten Wegbegleiter, dessen Wirken weit über die Verbandsarbeit hinaus Bestand haben wird.

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Absenkung der Luftverkehrsteuer stoppen, Mittel für sozialen Zusammenhalt sowie Hochlauf Klimaneutralen Kerosins nutzen

Die Bundesvereinigung gegen Fluglärm (BVF) lehnt die geplante Absenkung der Luftverkehrsteuer ab. Statt milliardenschwere Entlastungen für die Luftverkehrsbranche zu schaffen, sollten die Einnahmen für gesellschaftlich wichtige Aufgaben eingesetzt werden – insbesondere für den sozialen Zusammenhalt sowie den Hochlauf klimaneutraler Flugkraftstoffe. Die BVF warnt vor neuen Fehlanreizen zugunsten zusätzlichen Flugverkehrs und fordert eine Luftverkehrspolitik, die Klima-, Gesundheits- und Umweltbelange konsequent berücksichtigt.

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