Hier finden Sie aktuelle Nachrichten über Fluglärm, Flughafen-Projekte, Entwicklung der legislativen Aktivitäten, Rechtsprechung und Aktionen unserer Mitglieder

Aktuelles

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25. Januar 2012: Gemeinsame Stellungsnahme der ADF und der BVF zum Entwurf einer geplanten EU-Verordnung über lärmbedingte Betriebsbeschränkungen

Die EU hat als Bestandteil eines sogenannten Flughafenpakets den Entwurf für eine Verordnung über lärmbedingte Betriebsbeschränkungen vorgelegt, der u. a. weitgehende Eingriffsmöglichkeiten in nationale Regelungen vorsieht und auf unsere scharfe Kritik stößt. Diese wird in einer gemeinsamen Stellungnahme der Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Fluglärmkommissionen (ADF) und der Bundesvereinigung gegen Fluglärm (BVF) zum Ausdruck gebracht und ist breit an viele Gremien und Entscheidungsträger in Brüssel, Berlin und den Bundesländern verteilt worden.

Entwurf einer geplanten EU-Verordnung über lärmbedingte Betriebsbeschränkungen - PDF -
Gemeinsame Stellungnahme der ADF und der BVF zum Entwurf der EU - PDF -

11. Oktober 2011: Hessischer Verwaltungsgerichtshof: Vorläufig keine Nachtflüge in Frankfurt

Überraschende (Zwischen-) Wendung am Flughafen Frankfurt. Die neue Landebahn wird am 21. Oktober in Betrieb genommen. Klagen sind anhängig am BVerwG. Der Winterflugplan wurde – mangels aufschiebender Wirkung der Klagen – so festgesetzt, wie es im Planfeststellungsbeschluss steht, also 17 Flüge zwischen 23:00 und 5:00 Uhr.

Der VGH Kassel hat überraschend heute die aufschiebende Wirkung einiger Klagen für den Zeitraum zw. 23:00 und 5:00 Uhr angeordnet. Damit kann in dieser Zeit doch kein Flugbetrieb stattfinden, vorerst zumindest!

Link zur Pressemitteilung des VGH - externer Link -

04. Oktober 2011: US-Behörden verweigern John Stewart die Einreise

US-Behörden verweigern John Stewart, dem Präsident der europäischen Vereinigung gegen die schädlichen Auswirkungen des Luftverkehrs (UECNA), die Einreise

John Stewart wurde am vergangen Donnerstag (29.9.2011) von den US-Behörden am Flughafen JFK in New York die Einreise verweigert. Auf Einladung von Aviation Justice sollte er unter anderem in Chicago, Seattle und Kalifornien über den Erfolg der britischen Bewegung gegen den Ausbau des Flughafens London-Heathrow berichten. John Stewart ist Vorsitzender der britischen Organisation HACAN Clear Skies und hat vor zwei Jahren in Brüssel die European Campaigners´ Aviation Conference organisiert. Seit April 2011 erscheint unter seiner Verantwortung alle zwei Monate der Newsletter EXCHANGE für die europäischen Umweltaktivisten. Seit 2010 ist er Präsident der UECNA, die 1968 in Genf von dem Ehrenpräsidenten der Bundesvereinigung gegen Fluglärm (BVF) Prof. Dr. Kurt Oeser aus Mörfelden-Walldorf mitbegründet wurde. John Stewart ist Nachfolger von Martin Kessel, der nach seiner UECNA-Präsidentschaft jetzt die Geschäftsführung dieser Organisation übernommen hat.

Download der Pressemitteilung vom 04.10.2011 - PDF -      |       Presseartikel zum Download - PDF -

20. September 2011: Aufruf zur Unterschriftensammlung gegen Nachtflug und für Begrenzung und gerechte Belastung des Luftverkehrs

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Lärm bedroht die Gesundheit vieler Menschen und gefährdet die Entwicklung unserer Kinder. Ungeachtet dieser Tatsache ist die Luftverkehrslobby derzeit bestrebt, bei der jetzigen Bundesregierung eine weitgehende Freizügigkeit für den Luftverkehr, gerade auch in der Nacht zu erwirken.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) wie auch das Umweltbundesamt erkennen längst die gesundheitlichen Gefahren durch Fluglärm. Diese Erkenntnis muss nun endlich auch Berücksichtigung in der Gesetzgebung finden.

Wir fordern:

  • Ein Nachtflugverbot von 8 Stunden von 22-06 Uhr und Schutz der Tagesrandstunden zur Gewährleistung gesunden Nachtschlafs.
  • Keine Aufweichung der Nachtflugbeschränkungen im Luftverkehrsgesetz. Erläuterung zum § 29b des Luftverkehrsgesetz - hier -
  • Begrenzung des Flugverkehrs und des Fluglärms über Wohngebieten.
  • Belastung des Luftverkehrs mit allen Steuern und Gebühren, wie andere Verkehrsträger auch.

Die Unterzeichner bitten die Bevölkerung, die Sicherung der Lebens-, Wohn- und Arbeitsqualität in den vom Luftverkehr betroffenen Gebieten jetzt und für künftige Generationen durch ihre Unterschrift gegenüber dem Gesetzgeber und Verantwortlichen einzufordern.

Die Sammlung der Unterschriften soll so lange laufen, bis die geplante Verschlechterung des § 29b im Luftverkehrsgesetz von der Regierung at acta gelegt ist. Der Stand der Unterschriftenaktion liegt derzeit bei 72.832 Unterschriften, wovon 45.350 Unterschriften am 28. September 2010 bereits dem Bundeskanzleramt von einer Delegation übergeben wurde. Hinzu kommen 55.000 Unterschriften, die in Berlin speziell mit dem Ziel „kein Nachtflug am Berliner Flughafen” gesammelt worden sind.

Erläuterung zum § 29b des Luftverkehrsgesetz - hier -       |       Unterschriftenliste zum Download - PDF -
Deckblatt (Duplexdruck) zum Download - PDF -       |       Deckblatt zum Download - PDF -
Weitere Informationen im Mitgliederbereich - hier -       |       Film-Clip der BI Lichtenrade/Mahlow-Nord e.V. - externer Link -

20. August 2011: Stellungnahme der BVF zur Festsetzung eines Lärmschutzbereiches am Frankfurter Flughafen

In der zugrunde liegenden Prognose zur Festsetzung ist die Entwicklung des Flugverkehrs nicht zutreffend dargestellt. Vielmehr drängt sich hier der Eindruck auf, dass diese so gestaltet wurde, um die Zahl der Bürger mit Anspruch auf passiven Schallschutz möglichst gering zu halten. In der Stellungnahme der BVF wurden wesentliche Anregungen zur Verbesserung erarbeitet.

Stellungnahme der BVF zur Festsetzung - PDF -       |       Stellungnahme der BVF (Anlagen) - PDF -

10. März 2011: Gesetzesantrag zur Änderung des Luftverkehrsgesetzes

Das Land Rheinland-Pfalz stellt Gesetzesantrag an Bundesrat zur Änderung des Luftverkehrsgesetzes. Zwar verpflichtet das Luftverkehrsgesetz in § 29b Absatz 2 die Luftfahrtbehörde und die Flugsicherung, auf den Schutz der Bevölkerung vor unzumutbarem Fluglärm „hinzuwirken”. In der Praxis der Deutschen Flugsicherung treten Lärmschutzbelange aber in der Regel hinter betriebliche und kapazitative Belange der Flughafenbetreiber und der Fluggesellschaften zurück.

Dieser Entwurf wird in der 881. Bundesratssitzung am 18.03.2011 vorgestellt und danach den Ausschüssen zugewiesen werden.

Gesetzentwurf zur Änderung des Luftverkehrsgesetzes - PDF -

Die Bundesvereinigung gegen Fluglärm trauert um ihren Vizepräsidenten Joachim Hans Beckers

Joachim Hans Beckers

Die Bundesvereinigung gegen Fluglärm trauert um ihren Vizepräsidenten Joachim Hans Beckers aus Ratingen, der plötzlich und unerwartet im Alter von 79 Jahren an den Folgen eines Unfalls gestorben ist. Mit Joachim Hans Beckers verlieren wir eine der profiliertesten deutschen Persönlichkeiten im Kampf gegen den Fluglärm.

Joachim Hans Beckers war 1967 Gründungsmitglied des Verbands und hat ihn in den folgen­den Jahrzehnten als Präsident und Vizepräsident geprägt und geführt. Er war maßgeblich beteiligt an der Entstehung des Gesetzes zum Schutz gegen Fluglärm 1971 und der erst vor kurzem abgeschlossenen zehn Jahre dauernden Novellierung des Gesetzes.

Bis zuletzt war er Generalsekretär der 1968 in Straßburg gegründeten Union Européenne contre les Nuisances des Avions (UECNA), dem europäischen Dachverband der nationalen Vereinigungen gegen Fluglärm, und fungierte damit als Kontaktstelle zwischen der europäischen und nationalen Gesetzgebung.

Joachim Hans Beckers galt als ausgewiesener Fachmann vor allem für technische Fragen und war Mitglied in verschiedenen nationalen Gremien wie beim Deutschen Institut für Normung (DIN) in Berlin. Er vertrat die Bundesvereinigung gegen Fluglärm in mehreren an das Verkehrs- oder Umweltministerium des Bundes oder der Länder angegliederten Ausschüssen. Geschätzt wurde sein Rat auch als Mitglied in Fluglärmkommissionen an vielen deutschen Flughäfen wie in Düsseldorf, Dortmund, Essen/Mülheim, Leipzig oder Dresden.

Joachim Hans Beckers verfasste über 50 Fachartikel zu Fluglärmthemen und war Mit­herausgeber eines Kompendiums und eines weiteren Fachbuchs über 40 Jahre Fluglärmbekämpfung in Deutschland. Er war für uns selbst wie ein Kompendium und immer ein Vorbild an Einsatz.

Er war nahezu „full time” im Ehrenamt aktiv und erhielt dafür als hohe Anerkennung das Bundesverdienstkreuz. Er war für uns Mentor und Antreiber - gleichzeitig ein hoch geschätzter Ratgeber und für viele auch ein nahezu väterlicher Freund. Wir sind unendlich traurig, dass er ohne jeden Abschied von uns gehen musste und trösten uns mit dem Gedanken, dass wir lange Jahre mit ihm zusammen arbeiten durften.

Wir alle verneigen uns in hohem Respekt vor seiner Lebensleistung.

Helmut Breidenbach

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31. Dezember 2010: Ergänzende Stellungnahme zum Antrag der Flughafen München GmbH auf Durchführung eines Planfeststellungsverfahrens für eine 3. Start- und Landebahn

Die BVF hat eine ergänzende Stellungsnahme zum Antrag der Flughafen München GmbH auf Durchführung eines Planfeststellungsverfahrens für eine 3. Start- und Landebahn abgegeben. Darin wird darauf hingewiesen, dass bei unabhängig voneinander betriebenen parallelen Landebahnen einen Unterschied von 1000 Fuß bei der Zwischenanflughöhe gefordert ist. Daraus ergibt sich, dass der Anteil der Flugzeuge, für die eine Zwischenanflughöhe von 4000 Fuß über NN (ca. 770 m) über Flughafen angenommen wurde, zu gering sein dürfte, welches wiederum Konsequenz auf die durchgeführte Lärmberechnung hat.

Ergänzende Stellungnahme zum Antrag der Flughafen München GmbH - PDF -

22. Juli 2010: Stellungnahme zum Gesetzentwurf für eine Luftverkehrssteuer

Die BVF hat im Rahmen einer Verbände-Anhörung eine Stellungnahme zum Gesetzentwurf für die Einführung einer Luftverkehrssteuer an das Bundesministerium für Finanzen in Bonn abgegeben. Der bisherige Regierungsentwurf sieht eine Steuer in Höhe von 13 Euro für Inlandsflüge und 26 Euro für Auslandsflüge vor. Die BVF macht weitergehende Vorschläge für eine stärker auf Umweltaspekte bezogene Abgabe.

Stellungnahme zum Gesetzentwurf für eine Luftverkehrssteuer - PDF -

30. April 2010: Aufruf zur Unterschriftensammlung gegen Nachtflug und für Begrenzung und gerechte Belastung des Luftverkehrs

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Lärm bedroht die Gesundheit vieler Menschen und gefährdet die Entwicklung unserer Kinder. Ungeachtet dieser Tatsache ist die Luftverkehrslobby derzeit bestrebt, bei der neuen Bundesregierung eine weitgehende Freizügigkeit für den Luftverkehr, gerade auch in der Nacht zu erwirken.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) wie auch das Umweltbundesamt erkennen längst die gesundheitlichen Gefahren durch Fluglärm. Diese Erkenntnis muss nun endlich auch Berücksichtigung in der Gesetzgebung finden.

Wir fordern:

  • Ein Nachtflugverbot von 8 Stunden von 22-06 Uhr und Schutz der Tagesrandstunden zur Gewährleistung gesunden Nachtschlafs.
  • Keine Aufweichung der Nachtflugbeschränkungen im Luftverkehrsgesetz. Erläuterung zum § 29b des Luftverkehrsgesetz - hier -
  • Begrenzung des Flugverkehrs und des Fluglärms über Wohngebieten.
  • Belastung des Luftverkehrs mit allen Steuern und Gebühren, wie andere Verkehrsträger auch.

Die Unterzeichner bitten die Bevölkerung, die Sicherung der Lebens-, Wohn- und Arbeitsqualität in den vom Luftverkehr betroffenen Gebieten jetzt und für künftige Generationen durch ihre Unterschrift gegenüber dem Gesetzgeber und Verantwortlichen einzufordern.

Erläuterung zum § 29b des Luftverkehrsgesetz - hier -       |       Unterschriftenliste zum Download - hier -
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16. April 2010: Fortbildungsveranstaltung Fluglärmbekämpfung

Am Freitag, den 16.04.2010, fand in Frankfurt/Main eine Fortbildungsveranstaltung der Bundesvereinigung gegen Fluglärm e.V. in Zusammenarbeit mit der Bürgervereinigung gegen unnötigen Fluglärm e.V. statt.

Mehr Informationen und die vorgestellten Präsentationen zum Download im passwortgeschützten Bereich - hier -