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Werner Kindsmüller im Interview: Warum die Luftverkehrslobby immer neue Privilegien fordert

Die Luftverkehrswirtschaft fordert nach der geplanten Absenkung der Luftverkehrsteuer weitere Entlastungen. Für Werner Kindsmüller, Präsident der Bundesvereinigung gegen Fluglärm (BVF), offenbart diese Debatte eine zunehmende Anspruchshaltung der Branche. Im Interview spricht er über steuerliche Privilegien, Kostenwahrheit, Fluglärm, Klimaverantwortung und die Frage, warum immer neue Sonderrechte keine zukunftsfähige Luftverkehrspolitik ersetzen können.

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Neue EU-Luftfahrtstrategie: BVF fordert Gesundheitsschutz, Klimaverantwortung und faire Mobilität

Die Europäische Kommission arbeitet an einer neuen Luftfahrtstrategie für das kommende Jahrzehnt. Die Bundesvereinigung gegen Fluglärm (BVF) hat sich mit einer umfassenden Stellungnahme an der Konsultation beteiligt. Darin fordert sie, Klima-, Gesundheits- und Lärmschutz gleichrangig mit wirtschaftlichen Interessen zu berücksichtigen. Schwerpunkte sind die Verlagerung von Kurzstrecken auf die Schiene, wirksamer Nachtflugschutz, strengere Schadstoffgrenzwerte sowie mehr Transparenz und Bürgerbeteiligung.

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Wirtschaftsministerium setzt mit Luftfahrtstrategie auf Wachstum statt Zukunft

Wachstum als Leitprinzip, Gesundheit und Klima als Nebensache: So bewerten BVF, VCD und Germanwatch den Entwurf der neuen Luftfahrtstrategie der Bundesregierung. Die Verbände sehen darin eine Fortsetzung der bisherigen Luftverkehrspolitik, die auf steigende Verkehrszahlen setzt und die Belastungen für Klima, Umwelt und die von Fluglärm betroffenen Menschen nicht ausreichend berücksichtigt. Gefordert wird eine Luftfahrtpolitik innerhalb ökologischer und gesellschaftlicher Grenzen.

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Bundesvereinigung gegen Fluglärm stellt Vorstand neu auf – klare strategische Ausrichtung für mehr Gesundheitsschutz 

Die Bundesvereinigung gegen Fluglärm (BVF) hat auf ihrer Mitgliederversammlung einen neuen Vorstand gewählt und damit die personellen Weichen für die kommenden Jahre gestellt. Im Mittelpunkt der Verbandsarbeit stehen weiterhin der Schutz der Gesundheit der von Fluglärm betroffenen Menschen, die Begrenzung der Umwelt- und Klimafolgen des Luftverkehrs sowie die Stärkung von Bürgerrechten und Beteiligungsmöglichkeiten. Die BVF will die anstehenden Reformen in der Luftverkehrspolitik aktiv begleiten.

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100 Jahre Lufthansa: Zwischen Jubiläum, Verantwortung und verdrängter Realität

Mit einem Festakt in Frankfurt feiert die Lufthansa ihr 100-jähriges Bestehen. Die Bundesvereinigung gegen Fluglärm nimmt das Jubiläum zum Anlass für eine kritische Bilanz. Während Politik und Luftverkehrswirtschaft die Bedeutung des Luftverkehrs für Wirtschaft und Mobilität hervorheben, bleiben die Belastungen für Millionen Betroffene durch Fluglärm sowie die Klimawirkungen des Luftverkehrs weitgehend ausgeblendet. Die BVF fordert mehr Gesundheitsschutz, wirksamen Nachtflugschutz und echte Klimaverantwortung.

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Reduktion von Start- und Landerechten (Slots) aktuell wirksamster Beitrag zum Klimaschutz im Luftverkehr. Bundesvereinigung gegen Fluglärm (BVF) veröffentlicht Rechtsgutachten

Ein neues Rechtsgutachten der Bundesvereinigung zeigt Möglichkeiten auf, die Start- und Landerechte im Luftverkehr zu reduzieren. Diese Maßnahme könnte aktuell den wichtigsten Beitrag zur Verringerung der Treibhausgasemissionen des Luftverkehrs leisten. Vor dem Hintergrund der am Montag in Hamburg stattfindenden 3. Nationalen Luftfahrtkonferenz appelliert die Bundesvereinigung an die Bundesregierung, diese Möglichkeit ernsthaft in Betracht zu ziehen und entsprechende regulatorische Maßnahmen zu ergreifen.

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