Dauerhafte Staatsbeihilfen für Regionalflughäfen verzerren den Wettbewerb, belasten öffentliche Haushalte und stehen den Klima- und Mobilitätszielen Europas entgegen. Die Bundesvereinigung gegen Fluglärm (BVF) fordert deshalb eine grundlegende Neuausrichtung der europäischen Beihilfepolitik. Staatliche Unterstützung sollte künftig auf eng begrenzte Ausnahmefälle beschränkt bleiben und an strenge Anforderungen des Gesundheits-, Umwelt- und Klimaschutzes geknüpft werden.
Verkehrswende
Luftfahrtstrategie verfehlt Zukunftsaufgaben: Umweltverbände legen Gegenkonzept vor
BVF, Germanwatch und VCD kritisieren die neue Luftfahrtstrategie der Bundesregierung als unzureichend und legen gemeinsame Leitlinien für eine nachhaltige und zukunftsfähige Luftfahrt vor. Die Verbände fordern einen Handlungsplan für klimaneutrales Fliegen bis spätestens 2050, den Ausbau nachhaltiger Flugkraftstoffe, den Abbau klimaschädlicher Subventionen sowie einen besseren Schutz von Klima, Gesundheit und Lebensqualität. Weitere Informationen bündelt die neue Themenseite der BVF.
Neue EU-Luftfahrtstrategie: BVF fordert Gesundheitsschutz, Klimaverantwortung und faire Mobilität
Die Europäische Kommission arbeitet an einer neuen Luftfahrtstrategie für das kommende Jahrzehnt. Die Bundesvereinigung gegen Fluglärm (BVF) hat sich mit einer umfassenden Stellungnahme an der Konsultation beteiligt. Darin fordert sie, Klima-, Gesundheits- und Lärmschutz gleichrangig mit wirtschaftlichen Interessen zu berücksichtigen. Schwerpunkte sind die Verlagerung von Kurzstrecken auf die Schiene, wirksamer Nachtflugschutz, strengere Schadstoffgrenzwerte sowie mehr Transparenz und Bürgerbeteiligung.



