Luftverkehr muss beim Energiesparen einbezogen werden

Kurzstreckenflüge als energieintensivste Form der Mobilität jetzt beschränken

Der Präsident der Bundesvereinigung gegen Fluglärm (BVF), Carl Ahlgrimm, schließt sich der Forderung von Greenpeace und Deutsche Umwelthilfe (DUH) an, das Energiesparen in Deutschland nach dem Vorbild Spaniens gesetzlich zu regeln. Ahlgrimm sieht darin die Chance auch den hohen Energieverbrauch durch den innerdeutschen Flugverkehr auf der Kurzstrecke regulativ zu begrenzen und mittelfristig ganz zu beenden.

„Das Fliegen und insbesondere der Kurzstreckenverkehr gehört zu der energieintensivsten und klimaschädlichsten Form der Mobilität. Kurzstreckenflüge müssen gerade jetzt vor dem Hintergrund der erforderlichen Energiesparmaßnahmen drastisch reduziert werden“, fordert Ahlgrimm

Die Bundesvereinigung und die Umweltverbände sind sich lange in ihrer Forderung nach einem vollständiger Abbau aller Kurzstreckenflüge und deren Verlagerung auf die Schiene einig.

„Jetzt besteht die realistische Chance dies als flankierende Energiesparmaßnahme mit der erforderlichen Akzeptanz in der Bevölkerung auch umzusetzen“, bekräftigt Ahlgrimm. 

Mehr Informationen: www.fluglaerm.de
Die Bundesvereinigung gegen Fluglärm (BVF) wurde 1967 als gemeinnützige Vereinigung von Städten, Gemeinden und Schutzvereinen gegen die schädlichen Auswirkungen des Luftverkehrs gegründet.

Für Rückfragen: 
Martin Mosel, BVF-Pressesprecher, Mobil: 0151-50893239, pressestelle@fluglaerm.de

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