Nordrhein-Westfalen braucht keine weiteren Wachstumsprogramme für den Luftverkehr, sondern eine nachhaltige Luftverkehrspolitik. In ihrer Stellungnahme zur Anhörung des Verkehrsausschusses des Landtags fordert die Bundesvereinigung gegen Fluglärm (BVF) eine Neuausrichtung mit mehr Klima-, Gesundheits- und Lärmschutz. Statt neuer Kapazitäten setzt die BVF auf die bessere Nutzung bestehender Flughäfen, die Verlagerung kurzer Flüge auf die Schiene und wirksamen Lärmschutz.
Stellungnahmen
Staatsbeihilfen für Regionalflughäfen: Weniger Subventionen, mehr Zukunft
Dauerhafte Staatsbeihilfen für Regionalflughäfen verzerren den Wettbewerb, belasten öffentliche Haushalte und stehen den Klima- und Mobilitätszielen Europas entgegen. Die Bundesvereinigung gegen Fluglärm (BVF) fordert deshalb eine grundlegende Neuausrichtung der europäischen Beihilfepolitik. Staatliche Unterstützung sollte künftig auf eng begrenzte Ausnahmefälle beschränkt bleiben und an strenge Anforderungen des Gesundheits-, Umwelt- und Klimaschutzes geknüpft werden.
Neue EU-Luftfahrtstrategie: BVF fordert Gesundheitsschutz, Klimaverantwortung und faire Mobilität
Die Europäische Kommission arbeitet an einer neuen Luftfahrtstrategie für das kommende Jahrzehnt. Die Bundesvereinigung gegen Fluglärm (BVF) hat sich mit einer umfassenden Stellungnahme an der Konsultation beteiligt. Darin fordert sie, Klima-, Gesundheits- und Lärmschutz gleichrangig mit wirtschaftlichen Interessen zu berücksichtigen. Schwerpunkte sind die Verlagerung von Kurzstrecken auf die Schiene, wirksamer Nachtflugschutz, strengere Schadstoffgrenzwerte sowie mehr Transparenz und Bürgerbeteiligung.



