Politik & Recht

BVF-Stellungnahme zur Anhörung im Landtag Nordrhein-Westfalen

Nordrhein-Westfalen braucht keine weiteren Wachstumsprogramme für den Luftverkehr, sondern eine nachhaltige Luftverkehrspolitik. In ihrer Stellungnahme zur Anhörung des Verkehrsausschusses des Landtags fordert die Bundesvereinigung gegen Fluglärm (BVF) eine Neuausrichtung mit mehr Klima-, Gesundheits- und Lärmschutz. Statt neuer Kapazitäten setzt die BVF auf die bessere Nutzung bestehender Flughäfen, die Verlagerung kurzer Flüge auf die Schiene und wirksamen Lärmschutz.

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BVF-Vorstandsmitglied übernimmt Vorsitz der Fluglärmkommission BER

Die Bundesvereinigung gegen Fluglärm (BVF) begrüßt die Wahl ihres Vorstandsmitglieds Rainer Teschner-Steinhardt zum Vorsitzenden der Fluglärmkommission für den Flughafen Berlin Brandenburg. Erstmals übernimmt damit ein amtierendes Mitglied des geschäftsführenden BVF-Vorstands den Vorsitz einer der größten Fluglärmkommissionen Deutschlands. Die BVF wertet dies als wichtiges Signal für einen starken Fluglärmschutz und die gesetzlich verankerte Beteiligung der betroffenen Bevölkerung.

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Startendes Flugzeug mit Flughafentower im Hintergrund, vorne in rot Luftverkehrsgesetz, links in der Ecke das Logo der BVF

Luftverkehrsgesetz: Umwelt- und Fluglärmschutzverbände fordern Kurswechsel statt Rückzug

Die Novellierung des Luftverkehrsgesetzes hätte wichtige Fortschritte für den Schutz vor Fluglärm bringen können. Der ursprüngliche Referentenentwurf enthielt neue Regelungen zur Stärkung des aktiven Fluglärmschutzes, zur besseren Berücksichtigung der Betroffenen bei Flugverfahren sowie zur Rolle der Fluglärmkommissionen. BVF, ADF und VCD kritisieren, dass zentrale Reformansätze inzwischen wieder zurückgezogen wurden, und fordern Nachbesserungen.

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