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Flugzeugabsturz Buenos Aires - Risiken auch am Hamburger Flughafen

Konsequenzen aus Flugzeugabsturz Buenos Aires - Risiken auch am Hamburger Flughafen

Zum Absturz einer Boeing 737 in Buenos Aires erklärte der Vorsitzende der Notgemeinschaft der Flughafenanlieger, Gebhard Kraft: „Unser Mitgefühl gehört den Opfern dieser Katastrofe und ihren Hinterbliebenen.

Zugleich gilt es Lehren aus diesem Unglück zu ziehen. Der Flughafen Hamburg ist in einer vergleichbaren Situation wie der Unglücksflughafen.
An allen stark benutzten Startbahnköpfen befinden sich besonders dicht befahrene Hauptverkehrsstraßen: Langenhorner Chaussee, Kollaustraße, Ohechaussee. Alle Einflugschneisen sind dicht bebaut. Die Chance, dass ein Flugzeug - wie in Buenos Aires - zumindest auf einem Golfplatz ausbrennt und nicht inmitten von Wohnhäusern, ist extrem gering.
Die Boeing B 737 ist einer der häufigsten Flugzeugtypen am Hamburger Flughafen. Zudem verkehren in Fuhlsbüttel immer noch total veraltete Flugzeuge der „Kapitel-2"-Kategorie, die aus der ehemaligen UdSSR stammen, und deren Riskiopotential noch höher eingeschätzt werden muss.
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Vor dem Hintergrund dieses besonderen Schadenspotentials des innerstädtischen Großflughafens fordert die Notgemeinschaft, dass umgehend eine Risikoanalyse erstellt und auf deren Basis ein Sicherheitskonzept erarbeitet wird. Kraft: "Wir halten es für unverantwortlich, noch länger so zu tun, als läge der Flughafen Fuhlsbüttel inmitten grüner Wiesen."

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