NOTGEMEINSCHAFT DER FLUGHAFEN-ANLIEGER HAMBURG E.V.
Holitzberg 120 - 22417 Hamburg - Telefax: 040/530 51 250
Mitglied in der Bundesvereinigung gegen Fluglärm e.V
http://www.fluglaerm.de/hamburg/

BVF Home Mitglied werden Themen
Impressum und Kontakt Links

Antrag zur 169. Sitzung der Fluglärmschutzkommission Hamburg

Erstellung einer Risikoanalyse für den Flughafen Hamburg

Die FLSK möge beschließen:

Die Flughafen Hamburg GmbH und der Senat werden gebeten, eine Risikoanalyse für den Flughafen Hamburg zu erstellen.

Die Risikoanalyse soll insbesondere

Begründung:

Über 90 Prozent der Flugzeugunfälle betreffen Gebiete im Nahbereich von Flughäfen und ereignen sich während der Anfangs- und Endphasen eines Fluges. Anders als bei den vielen anderen Flughäfen sind die Flugerwartungsgebiete für den Flughafen Hamburg dicht bebaut.

In den Einflugschneisen und im weiteren Flugerwartungsgebiet befinden sich dicht besiedelte Wohngebiete, zahlreiche Einrichtungen mit hoher temporärer Bevölkerungsdichte (Schulen, Einkaufszentren, großflächige Einzelhandelseinrichtungen, Kindergärten, kulturelle Einrichtungen, Sportstadien {u.a. Volksparkstadion}, Krankenhäuser etc.) und hochfrequentierte Verkehrswege (u.a. Langenhorner Chaussee, Kollaustraße, A7, U1, DB/S-Bahn, Ohechaussee, Ring 3). Ebenso befinden sich hier Anlagen mit erhöhtem Potenzial an Folgeschäden, u.a. Tankstellen, Gefahrstofflager, Industriebetriebe, Verkehrswege mit Gefahrstofftransporten).

Der Flughafen Schiphol hat eine erste Risikostudie anfertigen lassen, deren Autoren weiteren erheblichen Untersuchungsbedarf konstatiert haben. In Teilen kann auf diese Studie aufgebaut werden.

Erst in jüngster Zeit hat das Concorde-Unglück deutlich gemacht, welche Schadenshöhen bereits ein Absturz in dünn besiedeltes Gebiet erreichen kann.


Seitenanfang