Resolution

Die Mitglieder der Bürgerinitiative gegen Fluglärm e.V. haben auf ihrer Jahreshauptversammlung am 14.03.2000 folgende Resolution beschlossen:

Die Vorstände der Bürgerinitiative gegen Fluglärm e.V. fordern die Bürgermeister der Anrainergemeinden um den Fliegerhorst Fürstenfeldbruck auf, eventuelle Geschäftsbeziehungen der Gemeinden mit der Sparkasse Fürstenfeldbruck zu überdenken.

Hintergrund ist die Aussage des Sparkassenchefs, Christian Küster, er würde die "Mitbenutzung des Fliegerhorstes durch Geschäftsflieger begrüßen". Mit dieser Aussage hat Herr Küster sein Amt als Sparkassenchef nach Meinung des BI-Vorstandes und der Mitglieder der BI mißbraucht.

  • Er fällt den gegen die Stationierung der allgemeinen Luftfahrt auf dem Fürstenfeldbrucker Fliegerhorst klagenden Gemeinden Maisach und Olching in den Rücken.
  • Für die aufgebrachte Bevölkerung, die sich mit rund 20.000 Einwendungen gegen das Genehmigungsverfahren äußerte, ist das Verhalten Küster's wie eine schallende Ohrfeige.
  • Herr Küster hat die Ebene der sachlichen Auseinandersetzung verlassen und versucht für eine kleine Minderheit Stimmung zu machen. Es gibt keine Erkenntnisse darüber, daß die allgemeine Luftfahrt überhaupt, noch in Fürstenfeldbruck einen wirtschaftlichen Aufschwung oder gar sichere Arbeitsplätze bringt.
  • Noch immer ist eine Vielzahl von Klagen bei Gericht gegen die Stationierung der allgemeinen Luftfahrt auf dem Fliegerhorst anhängig. Nur bei Gericht kann noch entschieden werden, ob die Forderungen und sachlichen Argumente unserer Mitglieder fundiert genug sind, die Entstehung eines MUC III zu verhindern.