Wirtschaftsschmarotzerei
Das Interesse der Flieger wurde in den letzten Wochen immer klarer: Die
Infrastruktur
auf dem Fliegerhorst für lau übernehmen. Der Steuerzahler hat's ja gezahlt! Es gibt
keine Angebote seitens der Betreibergesellschaft oder anderen Fliegerorganisationen,
für die Infrastruktur auf dem Fliegerhorst Fürstenfeldbruck zu zahlen. Nach deren
eigenen
Angaben könnte es möglich sein, dass in etwa 15 Jahren schwarze Zahlen geschrieben
werden könnten. Sicher ist das nicht.
Die versprochenen Arbeitsplätze (bis 650), mit denen eine
Fliegerinitiative geworben hatte,
erwies sich wie immer als leere Behauptung. Viele Arbeitsplätze würden sowieso nicht
neu entstehen, da im Konzept der Flieger immer wieder von Verlegung verschiedener
Standorte nach Fürstenfeldbruck die Rede ist. Die 9.600 Befürwortungen zur zivilen
Luftfahrt (angeblich aus der Region), die zum LEP im Bay. Landtag übergeben wurden, kamen
von überall her. Sogar die Bay. Staatsregierung bemängelte diese Vorgehensweise.
Jetzt zeigt die Betreibergesellschaft das wahre Gesicht:
Ein Antrag auf Erhöhung der Flugbewegungen von 20.000 auf 40.000 wurde gestellt.
Ebenso soll die Tonnage von 2t auf 5,7t erhöht werden. Die BI gegen Fluglärm
hatte schon vor Jahren gewusst, dass die zuerst beantragten Zahlen nicht stmmen.
Auch jetzt, wo die neuen Zahlen vorliegen, wird ein wirtschaftlicher Betrieb noch lange
nicht möglich sein.
Das Konzept der Gemeinde Maisach passt!
Die Bestrebungen der Gemeinde Maisach und der
Bürgerinitiative gegen Fluglärm weiter auf Erfolgskurs
Die Gemeinde Maisach hatte bereits vor Jahren die Fläche des
Fliegerhorstes FFB
für den Fall überplant, wenn die Bundeswehr das Areal nicht mehr benötigt. Diese
Planung wurde bereits vor einiger Zeit aktualisiert - mit einstimmigem Beschluss
der Gemeinderäte.
Die Verhandlungen mit Investoren läuft auf hochtouren. In den nächsten
Tagen werden
Ergebnisse vorliegen.
Die Betreibergesellschaft benötigt nur ein kleines Stück aus dem
riesigen Areal. Der BIMA, die die Grundstücksverwertung regelt, wird es damit unnötig
schwer gemacht: Das restliche Areal kann kaum einer sinnvollen Nutzung zugeführt werden.
Somit findet es kein Investor attraktiv, hier sein Geld zu lassen. Der Erlös durch
Verkauf
bringt der Staatskasse kaum Geld in die Kasse.
Anders das schlüssige Konzept der Gemeinde Maisach. Das gesamte Areal
wird
sinnvollen, nichtfliegerischen Nutzungen zugeführt. Die Investoren sind bereit,
entsprechende
Preise für Grundstücke zu zahlen. Es werden Arbeitsplätze geschaffen und die Wirtschaft
in der Region hat langfristig einen hohen Nutzen. Auch die (Nah-) Erholung ist im
Landkreis
wieder möglich!
Das ist der Beweis: Es werden sichere Arbeitsplätze entstehen, die
nicht eine fliegerische
Nutzung mit sich bringen!