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Fluglärmgeplagte - Ihr habt die Wahl!Aktionsbündnis gegen den
Flughafenausbau im Juni 2004 Wer die Wahl hat, hat die Qual, sagt das Sprichwort. In Dortmund muss es heißen: Damit die Qual nicht unerträglich wird, gilt es, die rechte Wahl zu treffen - und zwar bei den Kommunalwahlen am 26. September 2004! Politische Vorgaben werden auch in Zukunft darüber entscheiden, ob immer mehr Fluglärm die Lebensqualität in Dortmund weiter einschränken darf - oder eben nicht. Grund genug, von den Oberbürgermeister-Kandidatinnen und Kandidaten klare Aussagen zur Zukunft des Flughafens Dortmund zu verlangen - und zwar schon vor der Wahl. Wir rufen Sie auf: Befragen Sie die Kandidatinnen und Kandidaten zu ihrer Haltung in Sachen "Flughafen-Politik" - und kündigen Sie an, dass ihre Position in dieser Frage ein entscheidendes Wahlkriterium für Sie sein wird! Warum es für Fluglärmgeplagte so wichtig ist, verbindliche Aussagen zur Flughafen-Politik einzufordern, zeigt ein Blick auf die Entwicklung am Dortmunder Flughafen. Zwar ist die Zahl der Starts und Landungen in den letzten Jahren ständig zurückgegangen, aber mit diesem Zustand sind weder Politik noch Betreiber zufrieden. Es werden Lösungen für die angestrebte Expansion gesucht. Die Vorbereitungen für mehr Flugverkehr sind längst getroffen: Die Betriebsgenehmigung enthält keine Größenbeschränkungen mehr, die Lärm-Gutachten verdeutlichen die Expansionsabsichten mit großen Düsenjets. Auch ist der Wunsch nach einer längeren Betriebszeit (z. Zt. von 6.00 bis 22.00 Uhr, bis 23.00 Uhr Landeerlaubnis für verspätete Flieger) schon offen artikuliert. Das könnte schnell das endgültige Aus für die Nachtruhe in Dortmund bedeuten! Der finanzielle Druck wächst ständig. Bei 18,2 Mio. Euro Defizit pro Jahr ist die Versuchung groß, auch die letzten Beschränkungen über Bord zu werfen. Heute sollen die Billigflieger "easyJet" und "wizz-air" mit möglichst vielen Starts und Landungen die wirtschaftlichen Lücken schließen, morgen vielleicht die Nacht- und Frachtflieger. Alles nach dem Motto: Wenn der Bedarf nicht vorhanden ist, muss er eben geschaffen werden - ohne Rücksicht auf die Bürgerinnen und Bürger im dicht besiedelten Umfeld. Wir meinen: Es reicht!
Übrigens:
Deshalb:
Wir sind sicher:
Wir bitten Sie:
Erhalten Sie Rückantworten, so senden / mailen Sie sie bitte bis zum 4. September 2004 an eine der oben angegebenen Adressen des Aktionsbündnisses. Wir werden die Antworten auswerten und die Ergebnisse in den Medien und im Internet vor der Kommunalwahl bekanntgeben. Anschriften der Oberbürgermeister-Kandidaten und der Spitzenkandidaten der Parteien- SPD -
- CDU -
- Bündnis 90 / Die Grünen -
- FDP -
- Die Bürgerliste -
- Linkes Bündnis -
im Juni 2004 Aktionsbündnis gegen den Flughafenausbau siehe auch |
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Letztes Update: 02.09.2004