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Schutzgemeinschaft Fluglärrm Dortmund - Kreis Unna e.V. |
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Kunst-Ausstellung "Landeanflug" in der
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Künstler gegen weiteren Ausbau des Flughafens |
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Flugzeuge umsurren Köpfe und die Erde, die zum gefährdeten "Spielball" wird. Mit der Ausstellung "Landeanflug" in der Petri-Kirche wenden sich 14 Künstlerinnen und Künstler gegen den Flugplatz-Ausbau in Dortmund-Wickede. Auf Bildern und Videos, mit Skupturen und Installationen wollen sie aufzeigen, welche Auswirkungen starker Flugverkehr für Menschen und Ökologie haben kann. Köpfe, die umkreist oder von Flugzeugteilen durchbohrt werden, gehören zu den häufigsten Motiven. Auch Videos mit einem von Flugzeugen erschreckten Kind gehören zu der Wanderausstellung, die vom "Aktionsbündnis gegen den Dortmunder Flugplatzausbau" veranstaltet wird. An der Ausstellung beteiligen sich die Künstler |
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| Klicken Sie hier, um einige Exponate der Ausstellung anzusehen |
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Termine |
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Termine: 09.01.1998 - 30.01.1998 in Dortmund |
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Stellungnahme Pfarrer Distelhorst vom "Aktionsbündnis gegen den Dortmunder Flugplatzausbau" |
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Pfarrer Christof Diestelhorst von der evangelischen Kirchengemeinde Wickede, die sich im Aktionsbündnis engagiert, erklärte: "Wir wollen so auch die Bevölkerung, die nicht aus dem Dortmunder Osten kommt, mobilisieren, da in diesem Jahr wichtige Entscheidungen in Sachen Flughafenausbau anstehen." |
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Reaktion der Flughafen Dortmund GmbH auf die Ausstellung "Landeanflug" |
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Der Vorsitzender des Aufsichtsrates der Flughafen Dortmund GmbH, Ernst Prüsse "Das ist nackte, ja üble Polemik."betont Prüsse und fügt gleich hinzu: "Als Mittel der Politik taugen sie aber nicht. Denn da gelte es nun einmal, einen Ausgleich zwischen verschiedenen Interessen herzustellen - die schutzwürdigen Interessen der Wohnbevölkerung mit dem wachsenden Passagieraufkommen und der wirtschaftlichen Entwicklung unserer Region abzuwägen" |
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Kirche gibt Prüsse Kontra |
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Prüsses Vorwurf, die Evangelische Kirche habe sich in eine "einseitige Hetzkampagne" einspannen lassen, wollen Vertreter der Kirche keineswegs auf sich sitzen lassen. Pfarrer Ulf Schlüter, dessen Asselner Gemeinde sich im Aktionsbündnis gegen den Ausbau des Dortmunder Flughafens engagiert, hält die Kritik für "teilweise krotesk und sprachlich überzogen". Prüsses Kommentar "Wer Nächstenliebe predigt, darf Hass nicht schüren" nannten Schlüter und sein Wickeder Kollege Christof Diestelhorst eine "böswillige Verleumdung". Von einem mehr als fraglichen Demokratieverständnis, in dem für Gegenpositionen offenbar kein Platz ist, zeugen die Äußerungen des Flughafenaufsichtratsvorsitzenden Ernst Prüsse, so die betroffenen evangelischen Pfarrer und 14 Künstler. |
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Letztes Update: 27.06.1998 |