|
Homepage
| Themen | Aktuelles
| Termine | Mitteilungen
| Verein | Dokumente
Betriebsgenehmigung |
![]()
Wichtige Infos auf einen Blick (Stand Dezember 2001)Im Planfeststellungsbeschluss vom Januar 2000 wurde die Betriebserlaubnis detailliert festgelegt. Wieder und wieder versucht die Flughafen GmbH diese Betriebsgenehmigung auszuhebeln und zu erweitern. Eckdaten der aktuellen Betriebserlaubnis
Ausweitung der BetriebserlaubnisDie Bezirksregierung Münster kann auf Antrag Ausnahmegenehmigungen und vorläufige Ausnahmegenehmigungen erteilen. Ein Dauerthema ist der Antrag auf Nachtflüge" (Hinweis: diesem Thema ist ein eigener Schwerpunkt gewidmet, mehr unter Nachtflug). Im September 2001 stellte die Flughafengesellschaft den Antrag die Gewichtsbeschränkung für die Flugzeuge (bisher auf auf 75 Tonnen begrenzt) generell aufzuheben. Am 04.10.2001 beschloss der Rat mit den Stimmen von SPD und CDU, den umstrittenen Antrag der Flughafengesellschaft beim Regierungspräsidenten in Münster zu unterstützen:
Am 20. Dezember soll dann endgültig entschieden werden.
|
| Die folgenden Informationen sind chronologisch
geordnet, die aktuellsten finden Sie ganz oben. |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Die Aplerbecker Bürgerschaft darf im Regen stehen. Bei der Diskussion um das Höchstgewicht der Flugzeuge verwies man auf immer höhere Instanzen, um eine wirtschaftliche Entscheidung durchzusetzen. Wir hörten, dass das Landeleitsystem in Dortmund nur eingeschränkt zum Tragen kommt. Sichtanflüge sind erlaubt und obliegen der Entscheidung des jeweiligen Piloten. Des weiteren wurde klar, dass ein Gleitwinkel von 3 Grad im Landeanflug nötig ist. Die Flughöhe über der Trapphofstraße kann nicht direkt bestimmt werden und wird auch nicht vom Radar erfasst, da die Maschinen zu niedrig fliegen. Für mich als Anwohnerin ein großes Sicherheitsrisiko! Darüber hinaus bin ich der Meinung, das jede Tonne mehr Gewicht eines Flugzeuges ebenfalls das Sicherheitsrisiko erhöht. Ich möchte die Verantwortlichen auffordern, sich an die bestehende Tonnageregelung nach Planfeststellungsverfahren zu halten. Der Vertreter der Aufsichtsbehörde Münster erklärte, dass momentan mit Sondergenehmigung gelandet wird. Dieser Zustand ist nicht tragbar und eine Zumutung für die Anwohnerschaft des Flughafens. Zur Thematik brillierte Herr Nunkesser als Führungspersönlichkeit. Er war sich stets der Rückendeckung der Politik bewusst. Zum Umgang mit Gesundheit und Investment der Aplerbecker Bevölkerung ist anzumerken, dass es den Verantwortlichen wohl völlig egal ist, wo der einzelne Bürger steht und bleibt. Nicht zuletzt werden doch Landesmittel in Aplerbeck benötigt und verbaut um kranke Menschen in der Einflugschneise anzusiedeln. Kann es da möglich sein, dass man auch noch Einfluss auf die Nachtruhe dieser Menschen nehmen möchte? Als Bürgerin appelliere ich an die Stadtpolitiker, erst einmal Wirtschaftsgeschick an den genehmigten Verhältnissen des Flughafens zu beweisen. Vielleicht ist der jetzige Zustand längst ausreichend. Es würden Steuerzahler, Anwohner und Umfeld nicht über Gebühr strapaziert. Petra Dobbert siehe auch Niemand misst exakte Flughöhe |
|
|
Das Landen und Starten der 78 Tonnen schweren Boeing 737/800 und des Airbus 320 in Wickede ist illegal. Daran lässt die Bezirksregierung Münster überhaupt keinen Zweifel. Und daran auch nicht: Wenn die Politik bis Ende Oktober ein Signal für den weiteren Einsatz dieser Flieger gibt, ist die Behörde gewillt, die politische Lösung umzusetzen. Verbot oder Erlaubnis.
fragte Luftfahrtdezernent Detlev Plätzer am Donnerstagabend auf der Bürgerversammlung zum Flughafen. Die Mehrzahl der über 500 Bürger im vollbesetzten Saal des Landeskrankenhauses überlegte nicht lange. Maschinen über 75 Tonnen Gesamtgewicht dürfen in Wickede nicht zugelassen werden, war der einhellige Tenor der zahlreichen Wortmeldungen. Die Redner (hauptsächlich Anwohner aus Aplerbeck, Sölde, Wickede und Schüren) befürchten, die Anhebung der Gewichtsgrenze zieht eine Verlängerung der Startbahn nach sich - und damit einen Anstieg des Touristikverkehrs. Was für die Bezirksregierung wiederum unerheblich ist. Ob Linien- oder Ferienflüge, das sei für die anstehende Entscheidung irrelevant, betonte der Vertreter der Bezirksregierung. Wichtig sei nur, dass der Regierungspräsident in Münster vom Rat noch im Oktober eine Willenserklärung erhält, Flieger über 75 Tonnen Gewicht in Dortmund zuzulassen - oder nicht. Dann bleiben die Maschinen nämlich auf dem Boden.
machte Luftfahrtdezernent Detlev Plätzer deutlich. Bereits am Donnerstag deutete sich im Hauptausschuss an, dass CDU und SPD in der nächsten Ratssitzung für eine Start- und Landeerlaubnis für über 75 Tonnen schwere Maschinen plädieren (wir berichteten).
appellierten aufgebrachte Bürger an Vertreter aus Politik, Bezirksregierung, Flughafen Gesellschaft und Flugsicherung Düsseldorf. Letztere, erfuhren die Besucher der Info-Veranstaltung, ist ein Wirtschaftsunternehmen und nicht in der Lage, die genauen Überflughöhen der Maschinen über den Häusern zu messen. Zuständig sei dafür eigentlich niemand. Wenn es dagegen um Beschwerden wegen zu niedrig fliegender Flugzeuge geht, sei der Tower in Wickede die richtige Adresse. Die Telefonnummer bleibt allerdings ein Geheimnis. mup HInweis der SGF:
siehe auch Großes Sicherheitsrisiko |
|
|
Brackel. Um politische Signale in Sachen Flughafen war die Bezirksvertretung (BV) Brackel auch in ihrer jüngsten Sitzung bemüht. Geradezu überrumpelt fühlten sich die Ortspolitiker von einer kurzfristig eingegangenen Verwaltungsvorlage, die ihnen die Kenntnisnahme der geplanten Genehmigungsänderung zur Neufestlegung des zulässigen Gesamtgewichts für Flugzeuge vorschlug. Der Hintergrund: Einige neue Flugzeuge der Serien Airbus A 320 und Boeing 737 überschreiten geringfügig das zulässige maximale Abfluggewicht von 75 Tonnen. Das Vorgehen von Flughafen und Stadtverwaltung stieß im Vorortparlament auf einhellige Ablehnung. Die 75 Tonnen Abfluggewicht seien Teil des Planfeststellungsbeschlusses des Rates von 1993, erinnerte Ulrich Begemann von den Grünen. Der Flughafen habe dies selbst beantragt. Deshalb sei die von der Flughafen GmbH bei der Bezirksregierung Münster beantragte Änderung des Startgewichts ein "absurdes Verfahren". Von "Salami-Taktik" sprach CDU-Ratsvertreter Konrad Weber. In der CDU-Ratsfraktion gebe es die Tendenz, der beabsichtigten Änderung nicht zuzustimmen. SPD-Fraktionssprecherin Elisabeth Vossebrecher leuchtete es nicht ein, dass so schnell eine grundsätzliche Änderung herbei geführt werden solle. Die betreffenden Maschinen würden auf Grund von Ausnahmegenehmigungen aus Münster eingesetzt. Die BV fasste noch keinen Beschluss über die Verwaltungsvorlage. Es fehlten noch weitere Informationen. Auch eine Dringlichkeit der Entscheidung konnte die BV nicht feststellen. Sie forderte OB Dr. Gerhard Langemeyer auf, die Vorlage auch im Rat zurückzustellen. Ein großes Gefahrenpotential sieht die BV in der Abdeckung von Häuserdächern durch landende Flugzeuge. Am 31.8. hatte eine Boeing 373 das Dach eines Hauses in Unna-Massen teilweise abgedeckt. Hannes Fischer von der Bürgerliste forderte die Absicherung aller Häuser in den Einflugsektoren. Die Kosten dafür müssten der Flughafen GmbH auferlegt werden, fand Fischer. Die anderen Fraktionen meldeten hier Zweifel an: Juristisch würden die Fluggesellschaften als verantwortlich gelten. Die BV will einen interfraktionellen Antrag ausarbeiten, in dem die Überprüfung der Hausdächer im Vordergrund stehen soll. u.b. siehe dazu auch Dachziegel-Air Berlin |
|
|
In der Diskussion um eine Ausnahmeregelung für verspätete Flugzeuge fordert IHK-Hauptgeschäftsführer Klaus Günzel eine Koalition der Vernunft. Er unterstreicht dazu die Bedeutung des Flughafens als Wirtschaftsfaktor - aber auch als Imageträger für die Stadt. Er hoffe auf einen Ausgleich zwischen den Interessen der Bürger und der Wirtschaft - zumal nach realistischer Einschätzung statistisch nur von einem Flugzeug pro Tag die Rede sei, das verspätet landen wolle. Günzel: Ein Moped, das vor dem Fenster vorbeifährt, macht mehr Krach. Auch Kern der Debatte um das höchstzulässige Start- und Landegewicht seien letztlich nicht Tonnagen, sondern Lärmbelastungen. Dabei gehe vielfach unter, dass die Flugzeuge der neuen Generation leiser seien - auch größere Maschinen. Den Bürgern müsse jetzt glaubhaft klargemacht werden, man wolle in Wickede nicht verlängern, nicht erweitern - und man wolle auch keine Nachtflüge. Aber die vorhandenen Kapazitäten müssten optimal genutzt werden. Günzel: Kein Mensch redet von einer Aufhebung des Nachtflugverbots. Aber wenn Dortmund Standort der Fußballweltmeisterschaft 2006 sein wolle, dann müsse auch die Infrastruktur stimmen. Dazu gehört - so Günzel - auch der Metrorapid, der gleichzeitig ein Zeichen setze für den Wandel des Reviers und seine Innovationskraft: Damit zeigen wir: Hier passiert was. Bevor die Finanzierung nicht in trockenen Tüchern sei, solle die Diskussion über Trassenführung aber offen bleiben. Die Weiterführung vom Hauptbahnhof zum Flughafen sei erst der zweite Schritt. Wir sollten uns jetzt nichts verbauen, mahnt Günzel. Nach seinen Worten arbeiten fünf Unternehmen aus dem Bezirk der Kammer bereits an der Realisierung des Transrapids - so der ursprüngliche Name der Magnetschwebebahn - für China mit. Dieses Knowhow müsse für den Metrorapid gebündelt werden. Wenn begleitend der Ausbau des ÖPNV nicht vernachlässigt werde, sei der Metrorapid eine große Chance für die Region. JO siehe dazu auch Metrorapid |
1989 |
Aussage der SPD-Fraktion: Es bleibt beim Verkehrslandeplatz,
Flüge ins Ausland wird es nicht geben. |
| 1993 | Der Rat der Stadt Dortmund stimmt für den Ausbau zum Geschäftsflughafen. |
| 1997 | Aussage der Flughafen GmbH in ihrer Broschüre Fakt 2010: Dortmund
ist und bleibt Regionalflughafen - vornehmlich für den Geschäftsreiseverkehr." |
| 2000 |
Am 24. Januar wird der Planfeststellungsbeschluß für den Verkehrsflughafen Dortmund und die 2.000 Meter Bahn gegen 27.825 Einwendungen aus der vom Ausbau betroffenen Bevölkerung mit folgenden Auflagen erteilt:
|
| 2001 |
Die Fakten: Diverse Reiseveranstalter und Air-Lines werben auf großflächigen Plakaten im Ruhrgebiet für Ferienflüge ab Dortmund. Die Ziele heißen: Adana, Alicante, Almeria, Antalya, Arrecife/Lanzarote, Faro, Fuerteventura, Heraklion/Kreta, Ibiza, Jersey/Guernsey, Korfu, Kos, Las Palmas/Gran Canaria, Mahon/Menorca, Malaga, Monastir, Palma/Malorca, Rhodos, Teneriffa, Thessaloniki, Usedom und Westerland/Sylt. Seit Erteilung der Ausbaugenehmigung mehrten sich Starts und Landungen
teilweise bis weit nach 22.00 Uhr. |
| 14.April 2001: |
Flughafenbetreiber stellt Antrag: Späte Flieger sollen bis 24.00Uhr
landen dürfen. Die "Karenzlösung" solle sich auf
sechs Landungen pro Abend und maximal 500 pro Jahr beschränken. |
|
| 03.Mai 2001: |
Nach erheblichem Protest aus den Nachbargemeinden und auf Empfehlung der SPD-Fraktion im Dortmunder Stadtrat zieht Flughafenchef H. A. Nunkesser den Antrag auf Sonderregelung zurück. Laut WR vom 03.05.2001 will Geschäftsführer H. A. Nunkesser
auf absehbare Zeit keinen Antrag auf Sonderregelungen mehr stellen. |
|
| 18. Mai 2001: | (WR) Am Rande einer Informationsveranstaltung in Holzwickede zum Metrorapid
am Montag den 14.05.2001 spricht sich der Verkehrsexperte der Landes-CDU
Heinz Hardt zum Entsetzen der heimischen Christdemokraten für den
weiteren Ausbau des Flughafens aus. |
|
| 11. Juni 2001: |
Die Stadt Unna verliert weiter Prozeßrunde in ihrer Klage gegen die 2.000Meter-Bahn. Pikant: Die Klage der Stadt gegen die Startbahnverlängerung auf
1.450 Meter ist bis heute noch nicht entschieden! |
|
| 17. Juli 2001: |
Ausnahmsweise landet eine Eurowings-Maschine nicht nach 22.00Uhr, sondern
startet im Landeanflug über Massen durch und landet in Paderborn-Lippstadt.
Mit dieser Aktion soll unter den Fluggästen (unter ihnen ein Mitglied
im Kreisvorstand der Grünen) Stimmung für eine Lockerung der
Betriebszeiten gemacht werden. |
|
| 18. Juli - 03. August 2001: |
Die Menschen im Einflugbereich des Flughafen reagieren zahlreich, indem sie ihre Beobachtungen über Flugbewegung nach 22.00Uhr an die WR-Unna melden. Seltsamerweise landet einen Tag nach dem spektakulärem Startabbruch
über Massen, am 18. Juli 2001 ein Flieger um 22.15 Uhr. Wie in
der 1. Jahreshälfte gängige Praxis, u.a. landeten Flieger
bis nach 23.00Uhr. |
|
| 01. August 2001: | (WR) Meldung: Europas größter Reiseveranstalter, die TUI
in Hannover, setzt auf den Dortmunder Flughafen. Das Angebot an Flügen
wird erheblich ausgebaut. - Insgesamt wird die TUI in ihrem neuen Herbst-Winterkatalogen
22 Ferienziele mit Starts ab Dortmund anbieten. |
|
| 03. August 2001: |
(WR) Meldung : Jetzt wird nachts gemessen: Nach eineinhalb Jahren ist es der Betreibergesellschaft des Dortmunder Flughafens endlich gelungen, die im Planfeststellungsbeschluß geforderte Fluglärmüberwachungsanlage zu installieren. Ertstaunliche Feststellung der Flughafenanwohner, nach Installation der Fluglärmüberwachuingsanlage ist es nachts ruhig geworden, will heißen: ab diesem Datum keine Starts und Landungen mehr nach 22.00Uhr. Es ist also doch möglich, den Flughafen ohne Nachtflüge
zu betreiben! |
|
| 04. August 2001: |
Flughafenchef gibt Ehrenwort: (WR-Originalzitat)
sagt der Flughafenchef.
|
|
| 01. September 2001: |
(WR) Unna-Massen. Eine Maschine der Air-Berlin (Boing 737) im Landeanflug auf den Dortmunder Flughafen flog nach Augenzeugenberichten so tief, daß der Luftstrom rund 20 Dachziegel vom Haus Kleistraße 79 fegte. Kommentar von Flughafenchef H. A. Nunkesser:
|
|
| 03. September 2001: | Der Flughafen übernimmt nun doch die Schadensregulierung (vermutlich
nach politischer Einflußnahme) |
|
| 04. September 2001: | Kommentar der Fluggesellschaft: Wirbelschleppen sind völlig
normal und lose Pfannen in Massen nicht mehr angesagt! |
|
| 05. September 2001: |
Entgegen seinem persönlichem Ehrenwort" vom 04.08.2001 kommentiert Flughafenchef Nunkesser vor dem Wirtschaftsrat der CDU:
Außerdem denkt Nunkesser über die Realisierung des zweiten
Bauabschnittes für das neue Abfertigungsgebäude innerhalb
der nächsten 5 Jahre nach. |
|
| 07. September 2001: |
Airline macht Druck: J. Hunold geschäftsführender Gesellschafter von Air Berlin macht im Schulterschlus mit Flughafenchef Nunkesser öffentlich Druck zur Durchsetzung einer Verspätungsregelung über 22.00Uhr hinaus. Kommentar Nunkessers zum abgedeckten Dach in Massen:
|
|
| 10. September 2001: | Flughafen beantragt Sondererlaubnis zur Erhöhung des An- und
Abfluggewichtes. |
|
Die vorgenannten Zitate und Meldungen geben ein anschauliches Bild, mit welchen Mitteln hier der Ausbau eines politischen Prestigeprojektes gegen die im Einflugbereich lebenden Menschen und gegen alle ökonomische Vernunft vorangetrieben wird. - Während der in dichtester Wohnbebauung plazierte Dortmunder Flughafen mit aller Gewalt für touristische Zwecke weiter Ausgebaut werden soll, stagnieren die Passagierzahlen auf dem nur 60km entfernten Flughafen Paderborn-Lippstadt, in dessen Ein- und Abflugbereichen eine weitaus geringere Bevölkerungsdichte (keine Orte im direkten Einflugbereich) vorherrscht. Der Dortmunder Flughafen wird dem Geschäftsreiseverkehr mehr als gerecht, für diese Zwecke wäre noch nicht einmal ein Ausbau auf 2000 Meter Start- und Landebahn erforderlich gewesen. Die Folgen einer Erhöhung des An- und Abfluggewichtes würde bedeuten, daß im nächsten Schritt die für 75 Tonnen schon recht knapp bemessene Landbahn verlängert werden müsse, vermutlich auf 3.500Meter! Dies würde bedeuten, daß die an- und abfliegenden Maschinen in noch geringerer Höhe über Massen einfliegen würden, die Hausdächer dadurch bedingt auf Wirbelsturmfestigkeit getestet würden und die Nerven der hier lebenden Menschen auch ohne Aufhebung des Nachtflugverbotes (was als weiterer Schritt der Betreibergesellschaft absehbar wäre, um endlich auch den Frachtflugverkehr aufzunehmen!) zerrieben würden. Wir hoffen, daß Sie die Antragsflut der Betreibergesellschaft auf Basis der bereits erteilten Ausbaugenehmigung und unter Berücksichtigung der speziellen Lage und Situation des Dortmunder Flughafens neutral, gerecht und ohne politische Rücksichtnahmen bescheiden können. Mit freundlichen Grüßen Gleichlautend an: |
![]()
© 2001-2006 by Schutzgemeinschaft
Fluglärm Dortmund/Unna e.V. - eMail an Webmistress
Letztes Update: 09.12.2001