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weiter mit Oktober 2001 |
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Von den Bürgern fühlen sie sich verstanden, von der lokalen Politik jedoch verschaukelt: Die Flughafenkritiker planen den Schritt in die Stadtpolitik.
so Ursula Wirtz, Vorsitzende der Schutzgemeinschaft Fluglärm.
Das jetzt von der CDU vorgelegte Diskussionspapier zum Flughafen, das Spätlandungen sogar nach 23 Uhr vorsieht, sehen die Flughafenkritiker als gezielt Provokation.
so Ursula Wirtz. Christoph Diestelhorst, Wickeder Pfarrer und führender Kopf beim Aktionsbündnis gegen Flughafen-Ausbau, blickt schon auf die Ratssitzung am 20. Dezember:
Was das für diese Abstimmung zu sagen habe, darüber könne man in alle Richtungen spekulieren. Fest steht allerdings auch für Diestelhorst, dass die Entwicklung um die Spätlandungen eine neue Qualität bekommt:
Noch seien keine endgültigen Entscheidungen gefallen, vorstellbar sei einen Zusammenarbeit mit den Grünen.
so Diestelhorst. bus siehe auch
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Geht es nach einem Diskussionpapier der Dortmunder CDU, kann der Flughafen in Zukunft wesentlich flexibler über Spätlandungen nach 22 Uhr entscheiden. Das Papier "Dortmund 2010" regt an, dass die Flughafenleitung künftig grundsätzlich ermächtigt ist, Sondergenehmigungen für Spätlandungen bis 23 Uhr zu erteilen. Darüber hinaus sollen bis zu 200 Landungen nach 23 Uhr möglich sein - wenn die Verspätung begründet ist und die Flugzeuge zu denen mit besonders niedrigem Lärmwert zählen. Dies sei, so das Papier, eine im Vergleich zu anderen Flughäfen strenge Regelung. Zusätzlich soll für besonders leise Flugzeuge die Gewichtsbeschränkung am Flughafen aufgehoben werden. Das Diskussionspapier stellt diese Maßnahmen als probates Mittel zur Zukunftssicherung dar:
Am 7. Dezember wird die CDU auf einem Parteitag über ihre grundsätzliche Richtung zum Thema Flughafen entscheiden. Anregungen sind willkommen. Der komplette Text im Internet: cdu-dortmund.de siehe auch Nachtflug |
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(har-/beus) Nach der rigorosen Absage an den Flughafen im Frühjahr vollzog die CDU-Fraktion gestern mit einem Positionspapier eine Drehung um 180 Grad: Sie stimmt einer Verspätungsregelung zu, die Raum gibt für Landungen nach Betriebsschluss um 22 Uhr. Auch noch nach 24 Uhr. Weniger hatte Flughafenchef Heinz A. Nunkesser gewollt, war aber schon im ersten Anlauf auf Grund gelaufen. Was die CDU gestern an die Öffentlichkeit brachte, dürfte Wirbel verursachen: Die Flughafen GmbH soll außerplanmäßig begründete Verspätungen bis 23 Uhr unbegrenzt selbst genehmigen können. In maximal 200 Fällen pro Jahr sind auch über 23 Uhr hinaus Verspätungen möglich. Nunkesser hatte maximal 500 Spätlandungen zwischen 22 und 24 Uhr gefordert. Die CDU gibt zwischen 22 und 23 Uhr keine Mengenbegrenzung vor und danach auch keine zeitliche: Spätlandungen auch noch nach 24 Uhr? "Kein Limit", so CDU-Geschäftsführer Focke. Einzige Einschränkung in dem Fraktions-Papier, das im Internet zur Verfügung steht (www.cdu-dortmund.de) und am 7. Dezember dem Parteitag vorgelegt wird: Nur Flugzeuge mit niedrigem Lärmwert sollen nach 22 Uhr landen dürfen. Für sie soll auch die Gewichtsbeschränkung von 75 Tonnen aufgehoben werden - ein weiterer Streitpunkt. Die SPD zieht mit zwei Denkrichtungen in ihren Beirat am 10. Dezember: Eine Gruppe möchte Spätlandungen bis 23 Uhr. Die 75 Tonnen sollen bleiben, aber leise Flieger eben doch landen dürfen. Die zweite Strömung aus der SPD-Arbeitsgruppe möchte eine Verspätungsregelung bis 22.30 Uhr und an den 75 Tonnen festhalten. Am 17. Dezember (Montag) ist der Flughafen Thema einer neuen Runde von "Tacheles" - den Dortmunder Streitgesprächen. Politiker, Flughafen- und RP-Vertreter sowie Ursula Wirtz von der Schutzgemeinschaft Fluglärm sind eingeladen. Ort und Zeit: das Holiday-Inn, An der Buschmühle 1, 18 Uhr. Eintritt frei. siehe auch Nachtflug |
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Die Landung für die Flughafen Dortmund GmbH ist holprig, aber doch (hoffentlich) ohne bleibende Schäden. Andere Flughäfen sind nach Ansicht von Flughafenchef Heinz A. Nunkesser von den Anschlägen in New York und der insgesamt angespannten wirtschaftlichen Lage stärker betroffen. Die avisierten Passagierzahlen für 2001 von 1,1 Mio. werden knapp erreicht. Insgeheim hatte Nunkesser darauf gehofft, dass die Vorgaben übertroffen würden. Starke RückgängeDass die 1,1 Mio. Passagiere überhaupt erreicht werden, ist den Touristikflügen zu verdanken. Beim Linienflugverkehr war bereits seit März kein Zuwachs mehr zu verzeichnen, im Oktober gab es sogar einen Rückgang zwischen 11 und 12 %, im November rechnet Nunkesser sogar mit 14 % Minus. Ganz anders die Zahlen im Touristikverkehr. Im Oktober gingen 106 000 Reisende ab Dortmund in die Luft, im Vorjahr waren es nur 65 000.
so Nunkesser. Insgesamt schaut die Verteilung von Flugbewegungen und Passagieren wie folgt aus: Bei den Starts und Landungen entfallen 88 Prozent auf Linie, 12 Prozent auf Charter, bei den Passagieren 59 Prozent auf Linie, 41 Prozent auf Charter.
erläutert Nunkesser. Die Einbrüche bei den Linienflügen machen Nunkesser Sorgen.
meint er. Die Strecken nach Mailand und Kopenhagen sind bereits gestrichen worden. Diese Entwicklungen weisen für die Flughafengesellschaft in eine Richtung: bei den Kosten muss die Reißleine gezogen werden.
kündigt Nunkesser an. Bei 260 Mitarbeitern sei jetzt Schluss. Auch die Auftragsvergabe gehe man zurückhaltender an.
ArbeitszeitkontoMit dem Betriebsrat verhandelt die Geschäftsführung zurzeit über flexiblere Arbeitszeiten. Ein Jahresarbeitszeitkonto ist im Gespräch. Denn das Arbeitsaufkommen schwankt im Laufe des Jahres beträchtlich. Aufgrund der Touristikflüge ist es in der Ferienzeit am größten. Nunkesser:
kiwi siehe auch Zahlen |
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Das gab es in Deutschland nirgendwo sonst - einzig am Dortmunder Flughafen wurden im Oktober noch Zuwachsraten registriert: 104 576 Passagiere, 64,3 vH. mehr als im Vergleichsmonat 2000. Aber die Freude über das Plus bei den Passagieren bleibt gedämpft, die guten Zahlen können nicht darüber hinwegtäuschen, dass auch in Wickede die Linienflüge empfindlich ins Trudeln geraten. Wie Flughafenchef Heinz A. Nunkesser auf Anfrage der WAZ erklärt, überdeckt die Entwicklung im Touristikgeschäft bisher noch den negativen Trend. Im Moment sei aber nicht absehbar, wie sich die Ferienflüge im nächsten Jahr entwickelten. Vielmehr rechne die Branche auch hier mit Einbrüchen als Folge der Terroranschläge in den USA, aber auch nachlassender Konjunktur. Die Flughäfen, die jahrelang auf Wachstum gesetzt hätten, ständen seit dem 11. September vor einer völlig neuen Situation, sagt Nunkesser. Sie werde durch steigenden Kostendruck, der nicht den Fluggesellschaften aufgebürdet werden könne, weiter verschärft. So schlügen allein die Mehrkosten für Versicherungen bei der Flughafen-Gesellschaft mit 300 000 Mark zu Buche. Auch die verschärften Kontrollen hätten ihren Preis. Als Folge gibt es in der Jobmaschine Flughafen" erstmals Einstellungsstopp - nachdem die Gesellschaft in der Vergangenheit den Personalbestand regelmäßig Jahr um Jahr aufgestockt hatte - auf derzeit 260 Mitarbeiter. Auch bei jeder frei werdenden Stelle überlange man lange, ob sie wieder besetzt werden müsse. Nunkesser äußert dazu die Sorge, Fluglinien könnten wegbrechen, weil sie für die Gesellschaften nicht mehr rentabel seien. Ohne die Touristik-Zahlen sei das Aufkommen auch in Dortmund rückläufig. Immerhin wird noch im November ein Rekord erwartet - bei den Passagierzahlen wird die Million überschritten. JO siehe auch Zahlen |
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Wickede. Das Thema Fluhafen sorgt weiter für Gesprächsstoff. Die CDU Ortsunion Wickede lädt am Mittwoch (07.11.2001) um 20 Uhr zu einem Diskussions- und Informationsabend ein in die Gaststätte Haus Stiepelmann, Wickeder Hellweg 43. Dabei sollen Fragen zu Nachtlandungen und immer größer werdenden Flugzeugen beantwortet werden. Breiten Raum wird wohl auch die Frage einnehmen, wie es mit dem Airport in Wickede weiter geht.
heißt es in der CDU-Einladung. Als Referenten konnte die Ortsunion Walter Knieling gewinnen, der Mitglied des Rates ist und zudem als stellvertretender Vorsitzender im Aufsichtsrat der Flughafen Dortmund GmbH fungiert. Bürger sind willkommen. siehe auch Nachtflug
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Von dem Aufschwung, den der Flughafen in Wickede durch die Verlängerung der Bahn auf 2000 Meter und den Bau eines neuen Terminals nahm, profitiert auch die Dortmunder Regionalfluggesellschaft Eurowings. Die allgemeine Konjunkturflaute und das Ausbleiben von Fluggästen nach den Terroranschlägen am 11. September in den Vereinigten Staaten machen selbst großen Airlines schwer zu schaffen. Die Swissair tauchte bereits ab, der Lufthansa fehlen etwa 30 000 Buchungen die Woche. Karl-Friedrich Müller, Leiter Netzmanagement, Marketing und Vertrieb bei Eurowings, sprach gestern von der größten Krise in der Geschichte des internationalen Luftverkehrs. An Dortmund und an Eurowings geht sie - bis jetzt jedenfalls - nahezu spurlos vorbei. Zwar beklagt auch Eurowings Buchungsrückgänge (zehn bis 15 Prozent). Doch bei den Passagieren rechnet man mit einem Plus von zehn Prozent (auf 3,5 Mio), und das Jahresergebnis werde nicht allzu weit hinter den Erwartungen (eine Milliarde Mark Umsatz) zurückbleiben. Zumal man sich von der Destination Mailand, die noch in Anlaufschwierigkeiten steckte, vorerst wieder trennte. Zudem schlagen Synergien aus der Fusion mit der Lufthansa kostendämpfend zu Buche. Daher sind - für die erstmals über 1700 Beschäftigten - auch Kurzarbeit und Vier-Tage-Woche kein Thema. Ansonsten aber zeigt sich der Regionalflieger im neuen Winterflugplan durchaus ambitioniert. Da sind zunächst einmal die ersten beiden noch nagelneuen Maschinen vom Typ Bombardier CRJ 200, die nach dem Ausbau der Bahn jetzt auch in Dortmund eingesetzt werden - und zwar auf den Verbindungen nach Zürich und Paris (je dreimal täglich). Die 50-sitzigen Düsenflieger böten nicht nur sechs Sitze mehr als die bisher eingesetzte (und im Winterflugplan fälschlicherweise noch verzeichnete) ATR 42-500, so Müller. Sie produzierten auch weniger Lärm, weil sie schon nach 450 Metern abheben und die Wohngebiete im Osten mit Abstand höher überfliegen. In London wird nicht länger der weit vor den Stadttoren gelegene Airport Stansted angeflogen sondern London City - ein Flughafen, der - was die Höhe der Landegebühren anbelangt - mit an der Spitze in Europa rangiert, aber eben auch sehr zentral gelegen ist. Den steileren Anflug, sechs statt drei Prozent, mussten die Piloten im Simulator erst einüben. siehe auch Eurowings |
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Letztes Update: 01.12.2001