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weiter mit August 2001 |
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Unna. Wie hoch die Akzeptanz des Flughafens ist, das wollen Statistiker in den nächsten zwei Wochen bei einer Umfrage in 1.500 Haushalten herausfinden.
erklärt Andreas Christmann vom Statistischen Beratungs- und Analysezentrum der Universität Dortmund. Auftraggeber der repräsentativen Befragung in Unna, Holzwickede und Dortmund ist die Flughafen GmbH. Auf einer vom Zufall bestimmten Route werden 20 Interviewer ab Montag unterwegs sein. Das RandomRoute-Verfahren soll gewährleisten, dass die befragten Personen einen repräsentativen Ausschnitt der Bevölkerung widerspiegeln. Bis zum 5. Oktober sollen die Befragungen abgeschlossen sein.
so Statistiker Christmann. Jedes etwa 20 Fragen umfassende Interview ist auf vier Minuten Dauer ausgelegt.
Wann das Datenmaterial ausgewertet sein wird, konnte Christmann nicht
abschätzen. Im Statistischen Beratungs- und Analysezentrum der
Dortmunder Universität arbeiten Fachleute des Hochschulrechenzentrums
und des Fachbereichs Statistik zusammen. Für die Umfrage verantwortlich
ist der Statistiker Prof.
Dr. Weihs Anmerkung der SGF: Das Ergebnis der Umfrage finden Sie als PDF-Datei unter www.hrz.uni-dortmund.de/A1/projekte/Flughafenbericht2001.pdf |
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Gewisses Verständnis
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Die Rahmenbedingungen für den Dortmunder Flughafen sollen komplett neu geregelt werden. Dies forderte CDU-Ratsfraktionschef Hans Georg Hovermann am Samstag auf dem Kreisparteitag der Christdemokraten. Wenn Flugzeuge unverschuldet zu spät kommen, dann sollten sie auch noch landen dürfen. Denn in Frankfurt oder Kopenhagen fragt doch keiner im Tower, welche Geschäftszeiten in Dortmund gelten, äußerte Hovermann Verständnis für die Forderung von Air Berlin-Chef Joachim Hunold, außerplanmäßige Landungen bis 23.30 Uhr zu genehmigen. In Dortmund sollten dieselben Regeln gelten wie an anderen europäischen Regioflughäfen. Allerdings: Obwohl Hunold gedroht hatte, keine zweite Maschine in Wickede zu stationieren, falls die Dortmunder Politik ihre harte Linie nicht aufgebe, hält Hovermann nichts von einem Schnellschuss. Erst solle der Flugplan dieses Jahres ausgewertet werden, dann müsse die Politik handeln. Dies ist aber meine Privatmeinung, betonte der Unionspolitiker. Hunolds Drohung sei aber auch Anlass, über eine komplette Neuregelung der Rahmenbedingungen in Wickede nachzudenken. Die Planungen sind acht Jahre alt. Mittlerweile hat sich vieles geändert - das ist wie beim Hausbau, verglich Hovermann. Auch da ist es normal, gewisse Dinge den Entwicklungen anzupassen. Er stellte klar, dass Dortmund kein International Airport werden solle. Dennoch müsse man die Gewichtsbeschränkung komplett fallen lassen. Derzeit darf in Wickede keine Maschine landen, die mehr als 75 Tonnen wiegt. Inzwischen gebe es Mittelstreckenflugzeuge, die zwar schwerer seien, aber bedeutend weniger Lärm verursachten. Hovermann: Für die Anwohner sind doch nur Lärm- und Zeitgrenz-werte von Bedeutung. Der Aufsichtsrat der Flughafen GmbH hat am Wochenende - mit Ausnahme der Grünen - gefordert, dass noch in diesem Jahr eine verbindliche Ausnahmereglung gefunden wird. siehe auch Leserbrief in der WAZ vom 15.09.2001 zu diesem Artikel |

Loch im Dach durch niedrigen Anflug,
September 2001, Foto: Grzelak
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Freitag 17.35 Uhr. Die Bewohner des Hauses an der Kleistraße in Unna hören einen Knall. Dann weitere. Im Dach klafft ein fast zwei Quadratmeter großes Loch. 19 Ziegel sind heruntergestürzt, weitere verrutscht. Zum Glück wurde niemand verletzt. Die Flughafen GmbH sucht den Schuldigen: eine Boeing 737 der Air Berlin auf dem Rückflug von Mallorca. Starke Luftströme, die der Flieger bei der Landung erzeugt (Wirbelschleppen), sollen Druckwelle und Schaden verursacht haben. Doch bei Air-Berlin will man den Schwarzen Peter nicht annehmen. "Erst muss geklärt werden, ob es überhaupt eine Air-Berlin Maschine war", hält sich Sprecher Peter Hauptvogel bedeckt. Er will die Auswertung des Flugschreibers und der Radarfilme abwarten. Wie hoch die Boeing 737 flog, konnte die Flugsicherung gestern nicht sagen. So viel steht für Air-Berlin allerdings fest: Der Pilot hatte einen normalen Anflug - obwohl das Instrumenten-Landesystem am Flughafen außer Betrieb war. Das könne jedoch nicht der Grund für den Dachschaden sein, sind sich Air-Berlin und Flughafengesellschaft diesmal einig. Denn der sogenannte Gleitpfad biete lediglich Anflug-Unterstützung, etwa bei schlechtem Wetter. Die Betroffenen in Massen und die Menschen in Aplerbeck interessiert vorrangig eines:
Dazu der Air-Berlin Sprecher:
Er empfiehlt Dach-Sicherungsmaßnahmen - finanziert vom Flughafen. Wenn es dann trotzdem zum Ziegelsturz kommt, seien die Airlines ja versichert. Auch im Massener Fall wurde der Schaden gezahlt. Von der Flughafengesellschaft. Die 3000 Mark will sie sich von Air-Berlin zurückholen. Annette Multhaup siehe auch Leserbrief in den Ruhr Nachrichten zu diesem Artikel
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weiter mit August 2001 |
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Letztes Update: 01.12.2001