Hier finden Sie aktuelle Pressemittelungen und Nachrichten über Fluglärm

Pressezone

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26.04.2016: Pressemitteilung der BVF zum Tagen gegen Lärm

Die Bundesvereinigung gegen Fluglärm fordert von der Bundesregierung schnelle Erfolge beim Kampf gegen den Fluglärm. Verkehrsminister Dobrindt ist mit seiner Luftverkehrspolitik auf der falschen Spur. Eine vor zwei Wochen vom Bundestag verabschiedete Änderung des Luftverkehrsgesetzes wie auch erste Vorgaben für die Erstellung eines Luftverkehrskonzepts weisen in die entgegengesetzte Richtung. In einem eindimensionalen und eher rückwärts gerichteten Ansatz wird eine Subventionierung des Luftverkehrs mit dem Ziel eines definierten Wachstums verfolgt und eine Aufweichung der Nachtflugverbote angedacht. Ein Kapitel Umwelt und Lärm soll ausgespart werden, was einem Affront gegenüber den Betroffenen gleich käme.

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18.04.2016: Pressemitteilung der BVF zur Wahl des neuen Vorstandes der BVF

Am 16.4.2016 hat die Mitgliederversammlung der Bundesvereinigung gegen Fluglärm (BVF) in Frankfurt am Main ihren neuen Vorstand für zwei Jahre gewählt.

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15.04.2016: Pressemitteilung der BVF zum Luftverkehrskonzept

Ein Luftverkehrskonzept soll bis zum Sommer 2016 die Rolle des Luftverkehrs im Verkehrssystem aufzeigen und darstellen wie dieser effizient und umweltschonend abgewickelt werden kann. Dazu wurde ein Konsortium von Instituten mit einer Markt- und Wettbewerbsanalyse beauftragt. Leider werden Umweltgesichtspunkte in dem Gutachten weitgehend ausgeblendet.

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29.01.2016: Pressemitteilung der Europäische Kommission

Die Europäische Kommission hat am 29.1.2016 den ersten Umweltbericht zur Europäischen Luftfahrt veröffentlicht. Danach werde sich die Zahl der Flüge und die Emissonen bis 2035 verdoppeln. Trotz technischer Verbesserungen, höherer Effizient beim Luftfahrmanagement und der Wirtschaftskrise sagt der Bericht für die Zeit bis 2035 eine Steigerung der Lärmbelastung um 15 Prozent voraus. Lesen Sie dazu den Bericht zur Europäischen Luftfahrt. Den vollständigen Bericht (in Englisch) erhalten Sie unter dem folgenden Link: European Aviation Environmental Report 2016 - PDF (externer Link) - .

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28.11.2015: Pressemitteilung der BVF: Nachruf zum Tod von Alfred Holtzhausen

Am 19. November 2015 verstarb Herr Alfred Holtzhausen, Vors. Richter a.LG a.D., Träger des Bundesverdienstkreuzes, im Alter von 85 Jahren in Holzbüttgen. Alfred Holtzhausen war in der Bundesvereinigung ein Mann der ersten Stunde zusammen mit Kurt Oeser und Joachim Hans Beckers, dessen langjähriger Weggefährte und Freund er wurde. Er war mehrere Jahre Mitglied im Vorstand der Bundesvereinigung und Jahrzehnte in deren Beirat als herausragender juristischer Berater. Die BVF verliert mit Alfred Holtzhausen einen der „Baumeister” der Bundesvereinigung gegen Fluglärm.

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27.11.2015: Pressemitteilung der BVF zur Bundesratsinitiative von Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Hessen

Bundesvereinigung gegen Fluglärm begrüßt die Bundesratsinitiative der Bundesländer Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Hessen. Diese Bundesländer bringen einen Gesetzentwurf zum besseren Schutz gegen Fluglärm ein. Besonders positiv ist der Ansatz, dass erstmalig eine generelle Pflicht zur Fluglärmreduzierung eingeführt werden soll und nicht lediglich auf die Vermeidung von unzumutbarem Fluglärm hingewirkt werden muss.

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16.11.2015: Pressemitteilung der BBI zur NORAH-Studie

„Hier sterben mehr Menschen am Lärm als am Verkehr.” Mit diesen Worten kommentierte Prof. Dr. Wolfgang Hoffmann (Universität Greifswald) als Mitglied des Beirats zur Qualitätssicherung die Erkenntnisse über fluglärmbedingte Krankheitsrisiken. Als gesichert angesehen wird von den Forschern der Zusammenhang zwischen Lärm und vermehrten Herz-Kreislauferkrankungen, Schlaganfällen, tödlichen Herzinfarkten sowie Depressionen.

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30.10.2015: Pressemitteilung der BVF zur NORAH-Studie

Eine erste Durchsicht der nunmehr vollständig vorliegenden NORAH-Studie (NORAH = Noise-Related Annoyance, Cognition, and Health) bestätigt trotz methodischer Mängel die Ergebnisse der zahlreichen bereits vorliegenden Studien, die einen deutlichen Zusammenhang zwischen Fluglärm und Erkrankungen aufzeigen. Nachdem der erste Teil (Kognitive Entwicklung und Lebensqualität von Kindern) bereits vor einem Jahr vorgelegt wurde, wurden jetzt die übrigen Ergebnisse vorgestellt.

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04.08.2015: Gemeinsame Presseerklärung von BVF, BUND und anderen NGOs

Zurzeit erarbeitet das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) federführend das im Koalitionsvertrag vereinbarte Luftverkehrskonzept der Bundesregierung. Auch Nichtregierungsorganisationen (NGOs) sind an dem Prozess beteiligt, darunter BUND und die Bundesvereinigung gegen Fluglärm. Aus Sicht dieser und weiterer NGOs aus den Bereichen Umweltschutz, Lärmschutz und Entwicklungszusammenarbeit vernachlässigt das BMVI die Klimaschutzziele und die Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung. Die NGO-Organisationen legen daher ein eigenes Luftverkehrskonzept hervor. Dieses wurde am 4.8.2015 in Berlin der Presse vorgestellt.
Das Luftverkehrskonzept können Sie hier und in der Rubrik Themen unter "Forderung der BVF" zum Download verfügbar:
NGO-Luftverkehrskonzept vom Juli 2015 - PDF - .

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29.04.2015: Pressemitteilung zum Tag gegen Lärm am 29. April 2015

Die Bundesvereinigung gegen Fluglärm fordert die Bundesregierung auf, den in der Koalitionsvereinbarung angekündigten besseren Schutz vor Fluglärm, vor allem in der Nacht umgehend zu verwirklichen. Dabei muss der aktive Schallschutz Vorrang vor passivem haben. Das Warten auf vermeintlich lärmärmere Flugzeuge in 20 oder 30 Jahren reicht nicht aus. Beim Kampf gegen Fluglärm sind schnelle Erfolge notwendig. Durch militärischen Fluglärm werden heute einzelne Regionen übermäßig belastet. Hier gilt es eine Entzerrung anzustreben und vornehmlich Luftübungsräume zu nutzen, die über weitgehend unbewohnten Gebieten die geringste Anwohnerbelastung bewirken. Bei der anstehenden Novellierung des Fluglärmgesetzes muss der militärische Fluglärm dem zivilen gleichgesetzt werden - für beide Lärmarten muss der Schallschutz künftig schon bei geringeren Grenzwerten als heute einsetzen.

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